Wie zu erwarten war, wurde ja auch diesmal für die Sache nichts erreicht. Die beiden Supernationen scheinen sich den schwarzen Peter so lange hin- und herzuschieben bis jemand vielleicht einmal merkt, dass in diesem Kartenspiel mindestens zwei solcher Karten enthalten sind.
Unabhängig davon hat ein Kommentar von Connie Hedegaard, die ja anfangs die Verhandlungen leitete, bei mir für ein Stirnrunzeln gesorgt. Inhaltlich meinte die gute Dame, dass sie ja schon die sechste Verhandlung leiten würde und es wäre jedes Mal ein solches Chaos. Vielleicht sollte man da nochmal über eine grundsätzlich andere Personalauswahl nachdenken...
Außerdem hat mich die Wahl des Veranstaltungsortes ein wenig gewundert. Man muss zugelassene unabhängige Beobachter aus den Sälen verweisen, weil sonst zu wenig Platz für die Delegationen teilnehmender Nationen ist? Wie lächerlich ist das denn bitte??? Kleiner Tipp an die Veranstalter dieses Kongresses beim nächsten Versuch in Bonn: Man zähle die zur Verfügung stehenden Sitzplätze in den vorgesehenen Sälen (a), dann die Teilnehmer- und Beobachteranzahl (ich fasse das der Einfachheit halber mal zu b zusammen) und wenn dann a-b < 0 ist, hat man mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die falschen Räume angemietet. Sollte es dazu Fragen geben können sich die Zuständigen gerne jederzeit an mich oder an einen x-beliebigen Grundschüler wenden: Das Krokodil beißt immer die größere Zahl, die in diesem Fall nicht die Null sein sollte
Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt...